Kriegerdenkmal

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Unsere Helden

 


Man schrieb das Jahr 1914
Es war ein schöner Juli Tag
Im Kalender war er rot geschrieben
Denn es war war eben ein Sonntag.
Doch am Himmel gegen Süden
Stieg eine schwarze Wolke auf
Und bald darauf, die Hiobs-Nachricht
Es gibt Krieg, auf auf.
Sensen, Pflug und Handwerkszeug
Wurden schnell zur Seit gelegt
Jünglinge, Männer jung und alt
nahmen darauf Abschied bald.
Mütter weinten, Kinder klagten
Sah´n betrübt ihrem Vater nach.
Der Weltkrieg tobte
schuf tausende von Toten.
Doch nach vier Jahren und vier Monaten
Hat der Tod nun halt gemacht
Und über sein abscheulich Werk
Mit Hohn, Schaden, froh gelacht
Die Krieger mit abgehärmten Zügen
Mit sonnig gebrannter Stirn
Kehrten langsam, langsam heim
Doch nicht alle wie ihr seht
Und wie es hier auf diesem Denkmal steht
Denn unsere Väter kehrten nicht mehr heim
Wir haben hab´n auf sie umsonst gewart
Doch heute sehn wir im Steine hart
Ihre Namen in Gold geschrieben
Oh Väter, liebe Väter, dort im lichten Himmelsraum
Möget heut auf uns herab schaun
Wir Kriegswaisen trübem Herz
Wollen heut verbergen unsern Schmerz
Und nehmet hier aus meiner Hand
Ihr Helden diesen Kranz
Als unsrer Liebe Unterpfand !!

( Gedicht vorgetragen von : Franziska u. Katharina Fetzer )


Kriegerdenkmaleinweihung 1925